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g. Aethiessa sp. floralis
Aethiessa floralis (FAB.)Cetonia floralis FABRICIUS, 1787, Mant. Ins. 1, p. 31.
Cetonia doguerau GORY-PERCHERON, 1833, Mon. Ceton., p. 230, tab. 43, f. 4.
Cetonia barbara GORY-PERCHERON, 1833, 1. c., p. 231, tab. 43, f. 5.
Celonia aupick GORY-PERCHERON, 1833, 1. c., p. 232, tab. 43, f. 6.
Cetonia deserticola WALTL, 1839, Reise Span. II, p. 68.
Aethiessa floralis (FAB.), BURMEISTER, 1842, Handb. Entom. III, p. 407. - REITTER, 1898, Best.-Tab. XXXVIII, p. 32, 34. - PORTA, 1932, Fauna Col. Ital. V, p. 448. - BRASAVOLA, 1939, Atti Mus. Civ. Stor. Nat. Trieste, XIII, 8,p. 158.- BAGUEN-CORELLA 1967, Scarab. Fauna Ibero-Balear y Piren., p. 475. - DAHLGREN,1972, Entom. Scand. III, p. 161. - BARAUD, 1977, Col. Scarab. Fauna Europ. occ., p. 326.
Cetonia viridiflua MOTSCHULSKY, 1849, Bull. Moscou XXII, p. 118.
In der Größe, Form, Skulptur, Glanz der Oberseite und Zeichnung überaus veränderlich. Die Unterseite des Körpers stark, die Oberseite ebenfalls stark bis nur matt-glänzend; schwarz, seltener mit deutlichem bis ausgesprochenem erzfarbigem oder bläulichem Metallschimmer. Die Flügeldecken zuweilen etwas bräunlichschwarz bis dunkel rostbraun. Mit oder ohne weiße Tomentzeichnung, doch stets mit großen, weißen Kniemakeln. Bei stärkster Ausbildung der Halsschild mit breiten oder sogar sehr breiten, innen unregelmäßig ausgebuchteten oder ausgezackten Seitenrandbinden, in diesen etwas vor der Mitte mit oder ohne einer kahlen Area; außerdem schmal der seitliche Teil oder sogar der ganze Basalrand (außer in der Mitte in der Breite der Schildchenbasis) hellfilzig. Selten der Halsschild außer den Randbinden in oder etwas vor der Mitte beiderseits mit einem Fleckchen oder Fleckchengruppe welche längsstreifenartig mit der Randbinde zusammenhängen kann. Zuweilen auf der Stirn zwischen den Augen mit einem Makelpaar. Die Schulterblätter am Hinterrand hellfilzig. Auf den Flügeldecken am Seiten- und Apikalrand mit zahlreichen irregulären kurzen zackigen Querstreifen, Makeln und Sprenkeln welche auch mehr oder minder in eine breite, innen stark ausgezackte Randbinde zusammenfließen können; auf der Scheibe am Ende und namentlich an der Basis der Diskalimpression mit querer oder schräger Makel oder Sprenkelgruppe von welchen jene an der Basis der Diskalimpression mit der Seitenrandbinde verbunden sein kann. Außerdem mit schräger Makel oder Streifen in der Intrahumeralimpression. Das Pygidium mit sehr veränderlicher weißer Zeichnung, in extremen Fall fast ganz weißfilzig. Auf der Unterseite bei stärkster Ausbildung makelig der Seitenrand des Metasternums, Sprenkel an der Basis der Metaepisternen, eine Makel auf den Metaepimeren und in den seitlichen Hinterecken der Hinterhüften hellfilzig. Die Sternite mit außen mehr oder minder bis sehr breiten Seitenrandbinden oder Quermakeln. Die Halsschildseitenrandbinden sind aber meist schmäler und die Zeichnung kann auf verschiedenster Weise aufgelößt, sprenkelig zerrissen oder bis zum völligen Schwinden reduziert sein. Die Oberseite kahl, seltener der Halsschild seitlich spärlich beborstet und die Flügeldecken mit sehr kurzen und feinen schütteren Börstchen. Das Pygidium ebenfalls kahl oder fein, meist nur kurz und schütter beborstet. Die sternale Pubeszenz gelblich, lang und reichlich aber nicht dicht. Der Kopf mit reichlicher und scharfer, aber nicht dichter, auf der Stirn meist dichterer und gröberer Punktur bis mit scharfer, großer und dichter, auf der Stirn noch gröberer und noch gedrängterer Bogenkritzelskulptur. Der Vorderrand des Clypeus von oben gesehen gerade, von hinten betrachtet in der Mitte ausgebuchtet und beiderseits der Ausbuchtung scharf und etwas lappig aufgebogen. Halsschild und Flügeldecken am Grund sehr fein und dicht mikroretikuliert. Der Halsschild vielfach, namentlich bei den  verhältnismäßig etwas lang, von den winkeligen Hinterecken bis etwas vor die Mitte (hier sind die Seitenränder stumpfwinkelig) mäßig, dann zu den Vorderecken stark verengt; der hintere Teil der Seitenränder mit oder ohne deutliche Ausbuchtung; der Skutellarausschnitt sehr schwach oder ganz fehlend. Bei den  kann der Halsschild im hinteren Teil bis vor die Mitte parallelseitig sein und ist auch gewölbter. Der Halsschild mit reichlichen aber meist nicht dichten, scharfen bis groben und großen, vorn oft gröberen und zu dem Vorderrand mehr oder minder gedrängten Querbogenkritzel bestreut. Die Punktur kann auf der Halsschildscheibe sehr fein und zerstreut, aber auch bogenstrichelig, sehr grob und groß und ganz dicht sein, dann am hinteren Teil mit unbegrenzter glatter medialer Längslinie. Das Schildchen an der Basis mit dichten und groben Querbogenkritzeln, sonst mehr oder minder glatt oder mit Punkten bestreut. Die Flügeldecken mit deutlichen Diskalimpressionen; die äußere Diskalrippe in der Länge derselben deutlich stumpf erhaben und mehr oder weniger glatt, am vorderen Teil fehlend; die innere Diskalrippe kann in der Diskalimpression wenigstens als glatter Intervall angedeutet sein. Die Nahtintervalle glatt, nur mit spärlichen und feinen Pünktchen bestreut, aufgewölbt, zur Spitze schmäler und stärker wulstig erhaben, doch nicht gekielt, die Nahtspitzen rechteckig oder leicht vortretend. Die Flügeldecken mit reichlicher, großer und scharfer Hufeisenkritzelskulptur (jeder Kritzel mit einem Mittelpunkt), dazwischen können einzelne feine Pünktchen eingemengt sein. Die Hufeisenkritzel sind meist in der Diskalimpression mehr oder minder gereiht, zuweilen sogar teilweise zusammenhängend, sonst irregulär zerstreut, am Apex dichter bis gedrängt, am seitlichen Teil der Flügeldecken weit kleiner, feiner und oft dichter querkritzelig. Eine regelmäßige Bogenkritzelreihe begrenzt meist auch das Nahtintervall. Die Flügeldeckenskulptur ist jedoch veränderlich. Die Bogenkritzel können auf der Skutellarfläche spärlich oder auch feiner sein oder die Hufeisenkritzel sind überall konfus oder im Gegenteil auch am vorderen Teil der Flügeldecken und seitlich der äußeren Diskalrippe gereiht, gröber bis recht groß und dicht. Das Pygidium bei den  gewölbt; überall mit dichter, irregulär querwellenkritzeliger Skulptur oder mit solcher nur am mittleren Basalteil und sonst mit schütteren, groben und großen Querbogenkritzeln bestreut. Die Metasternalplatte mit scharf eingerissener Mittellinie, mehr oder minder mit groben Bogenpunkten besetzt. Der seitliche Teil des Metasternums mit grober und dichter, irregulär querwellenkritzeliger, zuweilen aber in grobe Bogcnkritzel aufgelößter Skulptur. Das Abdomen bei den  in der Regel mit breiter und kräftiger Bauchimpression. Bei den  sind die Hinterschenkel sehr breit und die etwas kurzen Hinterschienen zur Spitze stark verbreitert. Die Parameren sehr robust, von der breiten Basis zur Spitze dreieckig verengt, ohne langen und schmalen Spitzenteil, am Endteil mit einer am Ende geschlossenen Dorsalspalte. Länge 14,5 bis 27 mm.
Die von REITTER angeführten A. f loralis var. barbara (GORYPERCH.) und var. dogueraüi (GORY-PERCH.) fallen ganz in den Rahmen der riesigen Variabilität der A. floralis (FAB.). Dubiös erscheint mir hingegen die angeblich in Algerien und auf Sizilien vorkommende Cetonia elongata GORY-PERCHERON, 1833, Monog. Ccton., p. 228, tab. 42, f. 6 welche von BURMEISTER (1842, 1. c., p. 410) als eigene Art in die Gattung Aethiessa gestellt wurde. REITTER (1. c.) führt sie als »var.«, PORTA (l. c., p. 449) und BARAUD (1. c., p. 326) als »ab.« der A. floralis (FAB.) an. Im SCHENKLING-Katalog (1921, p. 206) wurden zu dieser als Synonyme Cetonia tenebrionis GORY-PERCHERON (1833, 1. c., p. 233, tab. 44, f. 2), Cetonia dolorosa MULSANT und C. stigmatica MULSANT (beide 1842, Col. France Lamell., pp. 570, 571) und fraglich Cetonia refulgens HERBST (1790, Natursyst. Käf. III, p. 250, tab. 31, f. 6) gestellt. Laut REITTER soll bei der elongata GORY-PERCH. der Halsschild fast gerundet sein; der Körper ist schmäler und kleiner, oben matt, tief schwarz, meist ohne weiße Zeichnung. Dieselben Angaben bringen auch PORTA (1. c.) und BARAUD (l. c.).
Verbreitung: Südwest-Europa (Südspanien, Sizilien, Süditalien, Sardinien) und ganz Nordafrika (von Marokko bis Ägypten). Gemeine Art.
Untersuchtes Material: Spanien: Südspanien 1 . - Andalusien 3  , 1 .- Almeira 1 . - Malaga 1 , 4  .- Marbella (leg. E. Jünger, 19. V. 1963) 1 .- Gibraltar (leg. Krüger, V-VI. 1900) 4  . - Marokko: Ohne näheren Fundort 5  , 3  .- Tanger (leg. Kobelt, Hornemann) 11  , 8  .- Tanger-Schausboe 1 .- Tetuan (leg. Kobelt) 1 .- Casablanca 2  , 3  . - Algerien: Ohne näheren Fundort (teilweise leg. Quedenfeldt, d'Aumont) 57  , 18  . -Tlemcen (leg. Kobelt) 5  , 3  .- Tlemcen-Qued Safsaf (3. VI. 1930) 1 .- Oran 7  , 4  . - Oran-Lalla Maghrnia 3  , 7  - Oran-Maghrnia 2  , 1 . - St. Deny du Sig (leg. Kobelt) 2  .-Mascaria (leg. Kobelt) 4  .- Saida (leg. Kobelt) 1 .- Sidi Bcl Abbes (leg. V. Zoufal) 3  , 1 . - Zwischen Blidah und Medeah (7. VIII. 1884) 3  .- Qu. Medeah 4  , 2  . - El Mesrane (leg. Predota 1931) 1 , 1 .- Biskra 1 . - Batna (leg. Schaposchniko(f) 1200 m 1 . - Constantine 1 .- Bone (leg. Schaposchnikoff) 40  , 17  . - Timgad-Lambesa 1300 m Seehöhe (leg. Schaposchnikoff) 1 .- Souk Arrhas (leg. Gulde, 16-18. VII. 1904) 4  , 6  . - Tunesien: Ohne näheren Fundort (teilweise leg. Quedenfeldt) 15  , 7  Nord-Tunis (leg. Balthasar, IV-Vl. 1927) 3  .- Ain Draham (leg.Bodemeyer) 1 .- La Marsa (leg Meyer, IV. 1930) 1 , 1 . - Carthago (V. 1928) 2  , 3  .- La Goulette (leg. Kobelt 1884) 4  , 2  .- Tunis (lcg. Meyer, V. 1930) 1 .- Oudna (leg. Marän) 1 . Hammamet (leg. Miksic, VII. 1979) 1 .- Salambö (V. 1938) 4  , 3  . - Mitteltunesien-Hochplateau (leg. Spatz) 5  , 3  . - Bai von Gabes-Insel Djerba (leg. Spatz) 1 .- Libyen: Bengasi 1 . - Malta: Citadelle-Pleimes (1920) 14  , 8  . - Sizilien: Ohne näheren Fundort (teilweise Irg. Schjödte) 7  , 2  . -Palermo 2  . - Messina (leg. Vitale) 1 .- Süditalien: Salinc (VI. 1958) 3  .
Es ist nicht ausgeschlossen, dass in einzelnen Gegenden oder auf bestimmten Fundorten gewisse Varietäten vorherrschen oder vielleicht sogar einzig vorkommen, doch finden sich die gleichen Varietäten vereinzelt auch in anderen Gebieten. Die mir aus Tanger vorliegenden Tiere sind z. B. vielfach auffallend groß und robust, auf der Oberseite grob skulptiert und stark glänzend, doch ohne helle Zeichnung. Laut BRASAVOLA (1. c., p. 158) sollen in Libyen kleine, glänzende Tiere mit geringer weißer Zeichnung vorkommen - auch soll eine Tendenz zu einer Verlängerung und Verschmälerung der Parameren in der Richtung von Marokko gegen Suez bestehen (was ich nicht konstatieren konnte). Zur Klärung dieser Erscheinungen ist die Untersuchung eines sehr großen Materiales von je mehr sicheren Fundorten nötig, was im Rahmen dieses Werkes unmöglich war. Die Tiere von Sizilien, Malta und aus Süditalien sind auf der Oberseite mehr oder minder matt, leider oft abgenutzt und es bleibt meist die Frage offen ob sie zur typischen A. floralis (FAB.) zu stellen oder als minimal gezeichnete Exemplare der var. squamosa (GORY-PERCH.) aufzufassen sind.
g. Aethiessa sp. floralis
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g. Aethiessa sp. floralis var. 
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Letzte Änderung: 18:22, 16.06.2006 |
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