g. Aethiessa sp. martini
Aethiessa martini BED.Aethiessa martini BEDEL, 1889, Ann. Soc. Ent. France (6) 1X, p. 91. -
REITTER, 1898, Best.-Tab. XXXVIII, p. 33. - BRASAVOLA, 1939, Atti Mus. Civ. Stor. Nat. Trieste, XIII, 8, p. 163. - DAHLGREN, 1972, Ent. Scand. III, pp. 161, 162.
Einer sehr kleinen A. f loralis (FAB.) ähnlich. Schwarz, die Flügeldecken zuweilen etwas bräunlichschwarz oder rötlich bräunlichschwarz. Die Oberseite nur mäsßig, die Unterseite und Beine stärker glänzend. Die Tomentzeichnung weiß.
 : Der Halsschild bei den vorliegenden Tieren mit schmalen, ganzen oder abgekürzten, bei einem Tier auf ein Fleckchen in der Mitte des Seitenrandes reduzierten Seitenrandbinden. Die Flügeldeckenzeichnung veränderlich, in extremen Fall am Seitenrand (außer an der Basis) und Apikalrand breit mit zahlreichen irregulären, teilweise zusammenfließenden Sprenkeln und Fleckchen; auf dem inneren Teil der Scheibe in der Mitte (an der Basis der Diskalimpression) mit einer kurzen schrägen Sprenkelbinde und ein Fleckchen am Anfang des Apikalviertels - doch ist die Zeichnung oft mehr oder minder reduziert. Pygidium beiderseits mit einer sehr großen Makel. Auf der Unterseite ein Fleckchen in den seitlichen Hinterecken der 4 ersten Sternite und beiderseits eine große sprenkelige Quermakel am 5 Sternit. Die Pubeszenz hell gelblich, glänzend. Bei wohlerhaltenen Tieren Stirn und Halsschild lang und reichlich aufstehend, die Flügeldecken und das Pygidium nur kurz und schütter beborstet. Die sternale Pubeszenz recht lang, reichlich und zottig. Kopf mit irregulärer, gedrängter, auf der Stirn noch größerer rugulöser Skulptur, welche am Clypeus zuweilen teilweise in eine grobe Kritzelpunktur aufgelößt ist. Clypeus mit kräftigen Seitenrandleisten und schwach bis mäßig aufgebogenem Vorderrand, dieser von oben gesehen in der Mitte nicht, von hinten betrachtet nur ganz leicht ausgebuchtet. Halsschild von den etwas stumpfwinkeligen und an der Spitze kurz abgerundeten Hinterecken bis in die Mitte (hier die Seitenränder stumpfwinkelig gerundet) fast parallel, dann zu den Vorderecken stark verengt, ohne deutlichen Skutellarausschnitt; mit großen, groben und ungleichmäßigen, reichlichen Bogenkritzeln welche in der Gegend der Hinterecken breit noch größer und dicht gedrängt, in den Vorderecken zu irregulären Querwellenkritzeln verwandelt sind; am hinteren Teil der Scheibe mit unbegrenzter glatter medialer Längslinie. Schildchen außer an der grob und dicht bogenkritzeligen Basis glatt. Flügeldecken am Grund sehr fein und dicht mikroretikuliert. Die äußere Diskalrippe nur in der Länge der vorn offenen Diskalimpression stumpf und breit aufgewölbt. Die Flügeldecken mit großen, groben und reichlichen, stellenweise zuweilen etwas gereihten Bogenkritzeln, welche in den Diskalimpressionen teilweise kettenartig zusammenhängen. Am Seitenteil der Flügeldecken ist die Skulptur viel kleiner und feiner. Die Nahtspitzen durchaus nicht vortretend. Pygidium mit dichter irregulärer querwellenkritzeliger Skulptur. Der Mesosternalprocessus nicht vortretend, an der Basis stark eingeschnürt. Die Metasternalplatte mit mehr oder minder reichlichen, groben und großen Bogenkritzelpunkten bestreut, mit kräftiger furchenartig eingedrückter Mittellinie. Der Seitenteil des Metasternums mit sehr grober und großer wellen- und bogenkritzeliger Skulptur. Das Abdomen mit schwach angedeuteter Bauchimpression; am seitlichen Teil mit auf den Sterniten annähernd quer gruppierten groben und großen Bogenkritzeln bestreut, in der Mitte mit viel kleinerer doch noch grober Punktur, in den Punkten lang beborstet. Vorderschienen außen mit 3 Zähnen. Die Parameren von der Basis zu dem viel schmäleren und parallelen, doch an der Basis nicht eingeschnürten und an der Spitze quer abgestuzten Endabschnitt stark verengt. Die dorsalen Innenränder der Parameren tief furchenartig (zur Basis schwächer) eingedrückt; an der Spitze mit einer Dorsalspalte.
Bei dein einzigen mir vorliegenden, sicher zu dieser Art gehörenden sind Halsschild, Pygidium und Unterseite ohne, die Flügeldecken nur mit geringer weißer Zeichnung. Der Halsschild fast kahl (abgerieben?), am hinteren und mittleren Teil der Scheibe mit glatter Mittellinie. Das Abdomen einfach gewölbt und die Vorderschienen breiter als bei den  . Das ist kleinen  der A. floralis (FAB.) äußerst ähnlich, doch die Nahtspitzen der Flügeldecken durchaus nicht vortretend.
Länge 15 bis 16 mm.
Verbreitung: Marokko, West-Algerien. Wohl seltene Art. Untersuchtes Material: Prov. Oran-Foret de Gar Kuben 5  (diese Tiere wurden auch von DAHLGREN untersucht). -Oran Lalla Maghrnia (leg. V. M. Duchon) 1 . DAHLGREN (1. c., p. 162) untersuchte insgesamt 10 Stücke (alle  ) darunter auch den Typus aus Tlemcem (14. Vl. 1888, coll. Bedel, Mus. Paris) und ein aus Marokko (Ifrane).
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Letzte Änderung: 18:22, 16.06.2006 |