Beetle Käfer

 

 

 g. Aethiessa sp. feralis

Aethiessa feralis (ERICH.)

Cetonia feralis ERICHSON, 1841, in Wagner, Reise Algier 111, p. 174,tab.7,

f. 4.

Aethiessa feralis (ERICH.), BURMEISTER, 1842, Handb. Entom. III, p. 406.

Oxythyrea feralis (ERICH.), LUCAS, 1849, Explor. Algerie, Zool. II, p. 295.

Brachytricha feralis (ERICH.), REICHE, 1871, Ann. Soc. Ent. France (5) I,

p. 83. - REITTER, 1898, Best.-Tab. XXXVIII, p. 36.

 

Kleinste Art der Gattung. Der Körper gedrungen und breit, gewölbt; kürzer, breiter und gewölbter als bei A. martini BED. Pechschwarz, glänzend, stellenweise (vorn am Clypeus, Ende des Abdomens, Tarsen etc.) mehr dunkel rostbräunlich, auf der Oberseite höchstens mit ganz leichtem grünlichem Metallhauch. Fühler und Palpen rostbraun. Die Tomentzeichnung weiß, höchstens mäßig ausgebildet. Halsschild bei einem der vorliegenden männlich - malemännlich - male ohne Zeichnung, bei dem anderem mit schmalen, vorn und hinten abgekürzten Marginalbinden - mit solchen, doch sprenkelig aufgelößten auch bei dem weiblich - female . Die Schulterblätter ohne Zeichnung. Die Flügeldecken mit einer Randbinde im Subhumeralausschnitt; innerhalb des Seitenrandes etwas hinter der Mitte eine Quermakel oder kurze Schrägbinde; vor dem Apikalrand eine gebuchtete, makelige, ganze oder unterbrochene Querbinde. Auf der Scheibe sind Fleckchen oder Quermakel in der Mitte an der Basis der Diskalimpression (fehlt bei einem männlich - male ) und Quermakel oder sprenkelige Querbinde am Anfang des Apikalviertels. Pygidium beiderseits am Basalteil mit einer sprenkelig aufgelößten, bei dem weiblich - female größeren und queren Makel. Abdomen mit Querbinden in den seitlichen Hinterecken des 2.-4. Sternites. Die Pubeszenz gelblichweiß. Kopf mit dichter und grober irregulär rugulös-kritzeliger Skulptur; auf der Stirn recht lang und reichlich, am Clypeus viel kürzer und spärlicher aufgerichtet beborstet. Clypcus mit stumpfen Seitenrandleisten; der Vorderrand nicht aufgebogen, leicht wulstig, in der Mitte von oben gesehen leicht, von hinten betrachtet stärker ausgebuchtet. Die Fühlerfahne bei den männlich - malemännlich - male etwas verlängert. Halsschild und Flügeldecken am Grund sehr fein und dicht mikroretikuliert. Halsschild von der Basis zu den Vorderecken in leichtem Bogen verengt, mit breitem, doch kaum angedeutetem Skutellarausschnitt; überall mit grober und dichter irregulärer querwellenkritzeliger Skulptur und reichlich aber nicht dicht, recht lang aufgerichtet beborstet (bei dem vorliegenden weiblich - female auf der Scheibe fast kahl, wohl abgerieben); mit leicht erhabener geglätteter medialer Längslinie. Schildchen außer an der grobkritzeligen Basis glatt. Die Flügeldecken gewölbt, mit im hinterem Teil wulstig aufgewölbten, zur Spitze verengten und auf jeder Decke stumpfkieligen Nahtintervallen, die Nahtspitzen kurz vortretend. Die äußere Diskalrippe nur in der Länge der vorn geschlossenen Diskalimpressionen flach und breit aufgewölbt, im vorderen Teil ebenso wie die innere Diskalrippe fehlend. Die Flügeldecken mit sehr reichlichen, groben und großen, ungleichmäßigen, in der Intrahumeralimpression und Diskalimpression zusammengedrängten (doch keine Reihen bildenden) Bogenkritzeln - diese sind am seitlichen Teil der Flügeldecken viel kleiner und gegen den Rand wellenkritzelig zusammenhängend. Die Flügeldecken überall recht lang, doch schütter, etwas nach hinten geneigt aufstehend beborstet. Pygidium mit dichter querwellenkritzeliger Skulptur, lang doch schütter behaart. Die sternale Pubeszenz sehr lang und sehr reichlich, weich. Das Abdomen ebenfalls sehr lang und weich, am seitlichen Teil reichlich, in der Mitte bei den männlich - malemännlich - male spärlicher, bei den weiblich - femaleweiblich - female hier kaum behaart. Die Metasternalplatte mit kräftig eingedrückter Mittellinie, mit reichlichen, groben und ungleichmäßigen Bogenpunkten bestreut; der seitliche Teil des Metasternums mit dichter und scharfer irregulär querbogen- und wellenkritzeliger Skulptur. Abdomen am seitlichen Teil mit schrägen Wellenkritzeln, in der Mitte fein und zerstreut punktiert, bei den männlich - malemännlich - male nur mit schwacher Bauchimpression. Die Beine lang und reichlich behaart. Die Vorderschienen bei den weiblich - female mit 2, bei dem 9 mit 3 Zähnen. Die Parameren mit langem und schmalem, an der Basis deutlich eingeschnürtem Endabschnitt, dieser ohne Spur einer präapikalen Dorsalspalte. Die dorsalen Innenränder der Parameren außer am schmalen Endabschnitt verwachsen und teilweise verwischt, nicht furchig eingedrückt. Länge 13 bis 15 mm.

Verbreitung: Algerien.

Untersuchtes Material: Von dieser wohl sehr seltenen Art konnte ich nur 2 männlich - malemännlich - male und 1weiblich - female untersuchen, von welchen nur das weiblich - female den Fundort »Bone« trägt.

Von allen anderen Aethiessa-Arten sofort durch den kleinen Körper, die lang behaarten Flügeldecken und markanten Paramerenbau zu unterscheiden.


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Letzte Änderung:  18:22, 16.06.2006

 
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