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g. Aethiessa sp. mesopotamica
Aethiessa mesopotamica BURM.Aethiessa mesopotamica BURMEISTER, 1842, Handb. Entom. III, p. 414. - REITTER, 1898, Bcst.-Tab. XXXVIII, p. 33. - MEDVEDEV, 1964, Fauna SSSR, Co]. X, 5, p. 155. - DAHLGREN, 1972, Ent. Scand. III, pp. 162, 163.
Aethiessa inhumata BRASAVOLA, 1939, Atti Mus. Civ. Stor. Nat. Trieste, XIII, 8, p. 159.
Die Ober- und namentlich die Unterseite des Körpers stark glänzend; schwarz, meist mit mehr oder minder deutlichem, zuweilen stärkeren grünlichem oder erzfarbigem Metallschimmer, die Flügeldecken zuweilen etwas bräunlich durchschimmernd. Die sehr reichliche Tomentzeichnung weiß. Kopf zwischen den Augen zuweilen mit einem Fleckchenpaar. Halsschild mit meist ganzen, mäßig breiten oder breiteren, innen unregelmäßig begrenzten Seitenrandbinden welche zuweilen schmal auch seitlich den Basalrand umfassen - außerdem können beiderseits auf der Scheibenmitte je ein Diskalfleckchen und einige Sprenkel auftreten. Die Schulterblätter am Hinterrand mehr oder minder hellfilzig. Die Flügeldecken am Seiten- und Apikalrand breit mit zahlreichen irregulären, kleineren und größeren, teilweise zusammenhängenden Makeln und Sprenkeln und mit solchen, doch weniger dichten auch auf der Scheibe so dass höchstens die, Skutellarfläche zeichnungslos bleibt. Das Pygidium außer zwei kahlen und dunklen Diskalmakeln welche sich oft längsbindenartig bis zum Apikalrand verlängern und hier verbinden, fast ganz hellfilzig; selten ist das Toment stark reduziert. Auf der Unterseite bei den  ein Fleck am Hinterrand der Mesosternalpleuren, je eine Makel in den seitlichen Hinterecken des Metasternums (selten makelig der ganze Seitenrand), auf den Metaepimeren und in den seitlichen Hinterecken der Hinterhüften, je eine Quermakel oder Querbinde in den seitlichen Hinterecken der 4 ersten Sternite, beiderseits ein großer Quermakel am 5. Sternit und Querstreifen im seitlichen Teil (doch von den Flanken entfernt) des Basalrandes des 3. und 4. Sternites und zuweilen ein kleiner Fleck beiderseits am 6. Sternit hellfilzig. Bei den  (doch zuweilen auch bei den  ) fehlen die Querbinden am Basalrand des 3. und 4. Sternites und auch die Zeichnung am Metasternum und auf den Metaepisternen kann schwinden. Die Hinterschenkel bei den  am Vorderrand in der Mitte oder mehr gegen die Spitze mit einer meist makeligen weißen Querbinde, selten ohne solche. Der Kopf mit grober, großer und meist rugulös zusammengedrängter Bogenkritzelpunktur welche auf der Clypcusmitte kleiner und meist schütterer ist. Clypeus mit scharfen Seitenrandleisten und bei den  scharf und hoch aufgebogenem, von oben gesehen geradem, von hinten betrachtet in der Mitte tief ausgebuchtetem und beiderseits der Ausbuchtung gelapptem Vorderrand - dieser ist bei den  nur schmal aufgebogen und in der Mitte schwach ausgebuchtet. Halsschild und Flügeldecken am Grund sehr dicht und fein mikroretikuliert. Der Halsschild von den etwas stumpfwinkeligen Hinterecken bis zur Mitte schwach (zuweilen fast parallel), dann zu den Vorderecken stark verengt; der breite Skutellarausschnitt nur abgestutzt oder höchstens ganz schwach bogenförmig. Halsschild mit reichlicher, doch zerstreuter, scharfer, am Seitenteil und vorn stärkerer und größerer, auf der Scheibe feinerer bogenkritzeliger Punktur; meist der Basalrand vor dem Schildchen und eine anschließende mediale Längsarea am hinteren Teil unbegrenzt mehr oder minder glatt. Der Halsschild seitlich lang, doch fein und schütter beborstet, sonst die Oberseite kahl oder nur äußerst kurz und spärlich beborstet. Bei den  ist die Skulptur des Kopfes und Halsschildes meist gröber. Auf den Flügeldecken die äußere Diskalrippe in der Länge der schwachen Diskalimpression stumpf erhaben (zuweilen stärker rippenartig), zur Basis schwindend; die innere Diskalrippe fehlt, selten ist sie in der Diskalimpression schwach angedeutet. Die Nahtintervalle glatt, nur zerstreut und fein punktiert, im vorderen Teil breit und flach aufgewölbt, zur Spitze verengt und stumpfleistenförmig erhaben, von einer Bogenpunktreihe begrenzt, die Nahtspitzen rechteckig oder schwach prononciert. Die Flügeldecken mit reichlichen, doch nur in den Diskalimpressionen zuweilen dichten oder in diesen annähernd gereihten, großen und scharfen Bogen- und Hufeisenkritzel welche je einen Mittelpunkt umfassen und am seitlichen Teil der Flügeldecken viel kleiner und feiner sind. Das Pygidium bei den  flach gewölbt, dicht irregulär querwellenkritzelig und lang, doch spärlich beborstet. Die sternale Pubeszenz gelblich-bräunlich, rau, lang und reichlich. Die Metasternalplatte mit reichlicher und grober Bogenpunktur und scharf eingeschnittener Mittellinie. Sonst die Skulptur der Unterseite und Bauchimpression der  der A. floralis (FAB.) sehr ähnlich. Vorderschienen außen mit drei Zähnen. Die Parameren von der breiten Basis zur Spitze keilförmig verengt, mit nur mäßig langem schmalem Endabschnitt, vor diesem seitlich bauchig erweitert; am Endabschnitt mit einer Dorsalspalte; die verwachsenen dorsalen Innenränder furchenartig eingedrückt. Länge 17 bis 23 mm.
Verbreitung: Palästina, Israel, Libanon, Syrien, Mesopoiamien, OstAnatolien. DAHLGREN (l. c.) welcher insgesamt 28 Stücke (alles  ) untersuchte (ein Teil des Materiales konnte ich überprüfen) nennt auch ein aus Ägypten, doch ohne näheren Fundort, was recht zweifelhaft ist. Die Art wurde nach einem aus Mesopotamien beschrieben.
Untersuchtes Material: Ostanatolien-Amasia 1 .- Mesopotamien 1 , 2  . - Syrien 6  , 2  . - Syrien-Libaah 1 . - Libanon 1 , 1 . - Palästina 4  , 3  . - Jerusalem 7  , 2   - Israel-Jaffa 4  , 3  .- Israel-Kinneret (30. IIL 1937) 1 .-Israel-Deganya (10. IV. 1951) 1 .
g. Aethiessa sp. mesopotamica
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Letzte Änderung: 18:22, 16.06.2006 |
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