Beetle Käfer

 

 

Tribus Cetoniini

Verhältnismäßig sehr kleine (unter 1 cm ) bis ziemlich große (gegen 3,5 cm) Cetoniinae, welche aber nie die maximale Größe der Heterorhinini und Gymnetini erreichen.

Der Körper fast immer von typischer, bald ziemlich gedrungener, bald schlanker Cetoniinae - Gestalt, von welcher nur ausnahmsweise stärkere Abweichungen (z.B. die Gattung Podopogonus MOSER) bestehen.

Die Farbe zuweilen unscheinbar, meist aber metallisch oder glasartig glänzend, zuweilen sehr prächtig.

Die Oberseite mit oder ohne deutlicher Beborstung oder Behaarung - in extremen Fällen kann der größte Teil des Körpers mit einem sehr langen und dichten Haarpelz bedeckt sein. Die Oberseite bei dem überwiegenden Teil der Arten mit einem Grundtoment, außerdem besteht im Allgemeinen  - ohne das ganz zeichnungslose Arten fehlen - eine helle Tomentenzeichnung.

Der Kopf stets ohne eine Amatur und von einfachem Bau. Der Clypeus meist annähernd viereckig oder von der Ausbuchtung über die Fühlerbasis nach vorn mehr verengt, zuweilen aber von abweichenden Bau. Die Fühlerfahne bei den männlich - malemännlich - male nur selten stark verlängert.

Der Halsschild in der Regel quer und von den Hinterecken zu den in oder hinter der Mitte mehr oder minder stumpfwinkligen gerundeten Seitenrändern parallel oder schwächer, dann zu den Vorderecken stark verengt; der mittlere Teil des Basalrandes deutlich nach hinten vortretend und in der Regel mit mehr oder minder ausgebildetem (bei bester Ausbildung bogenförmig und beiderseits winkelig begrenztem ) Skutellarausschnitt, außerdem mit oder ohne deutlichen Ausbuchtungen. Bei einigen Gattungen ist der ganze Basalrand des Halsschildes im Bogen vorgerundet, ohne Spur der Ausbuchtungen oder nur in der Mitte in der Breite der Schildchenbasis abgestutzt oder leicht ausgebuchtet.  

Das Schildchen immer ganz frei sichtbar.

Die Flügeldecken in der Regel mit gut bis kräftig ausgebildetem Subhumeralauschnitt, in diesem mit von oben sichtbaren Metaepisteren und Flanken der Hinterhüften; am hinteren Teil der Scheibe neben dem Nahtintervall meist mit wenigstens angedeuteter Diskalimpression.

Die Nahtspitzen können recht lang und scharf ausgezogen sein.

Der Mesosternalprocessus von verschiedener Bildung, zuweilen kaum vorhanden und fast nur die Mittelhüften auseinander gedrückt oder im Gegenteil stark ausgebildet, doch nie sehr lang lanzettförmig vorgezogen.

Die Vorderbeine bei den männlich - malemännlich - male nicht verlängert nur die Schienen vielfach schmäler als bei den weiblich - femaleweiblich - female und mit weniger ausgebildeten Seitenzähnen, sonst ohne Sexualdifferenzen.

Die Parameren des Aedoeagus von sehr verschiedener Bildung, aussnahmsweise stark asymmetrisch.

Die Larven fressen in faulem Holz, in verrotteten Baummulm oder an den Wurzeln abgestorbener Bäume. Ihr Auftreten in Ameisennestern ist auf das dort modernde Holz zurückzuführen, also keine Myrmekophilie. Die Verpuppung erfolgt in der Erde einer eigens dafür errichteten Höhle aus Holz, Erdteilchen und Pflanzenrestern .Diese Puppenwiege (Kokon) schütz die Larve und die Puppe vor Nässe, Feinden und Austrocknung.

Das Imago ist ein ausgesprochenes Sonnentier, es saugt bevorzugt an Blüten und ausfließenden Baumsäften oft stundenlang.

Von den nächststehenden Heterorrhinini unterscheiden sich die Cetoninii durch den im Ganzen im Bogen gerundeten oder im mittleren Teil gegenüber den Hinterecken ausgesprochen nach hinten prononcierten Basalrand des Halsschildes. Außerdem ist der Kopf bei den Cetoninii stets unbewehrt und bei dem überwiegenden Teil der Arten weist der Körper eine helle Tomentenzeichnung und auf der Oberseite ein Grundtoment auf.

 

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Podopogonus Gruppe (Cetoniini)

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Heterorrhinini Gruppe (Coryphocerina)

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Aethiessa Gruppe (Cetoniini)

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Protraetia Gruppe (Cetoniini)

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Gymnetis Gruppe (Gymnetini)


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