AbdomenDer Bauchraum oder der Bauch. In der Zoologie wird auch der Hinterleib eines Gliederfüßers als Abdomen bezeichnet. Er folgt auf den Thorax. Der Hinterleib besteht aus mehreren, mehr oder weniger gewölbten Hornringen, welche an den Seiten getrennt sind und hier, sowie unter einander durch ein häutiges Band zusammenhängen. Der obere, weniger hornige, oft ganz weiche Teil der Ringe heißt Rücken (Dorsum), der untere Bauch (Abdomen venter). An der Seite jedes Ringes, deren bis 9 vorkommen, befinden sich gewöhnlich in dem häutigen Verbindungsband ein Luftloch (Stigma). Die Oberseite des letzten Ringes heißt Afterende (Pygidium), wenn sie frei liegt und von den Flügeldecken nicht mehr bedeckt wird. Zwischen den beiden letzten Bauchringen befindet sich der After (Anus).
Das Abdomen (Cetoninii) wird von 6 frei sichtbaren (nur diese werden von der Basis gegen das Ende gezählt) Sterniten gebildet. Die Flanken des Abdomens können seitlich breit unter den Seitenrand der Flügeldecken vortreten und von oben gesehen breit sichtbar sein, sie sind stumpf oder breit abgerundet oder leistenartig gekantet. Die abdominalen Stigmen sind pleurostict gelagert.
Abdomen venterAbdomen venter der untere Bauch
Abschnitt (innen)siehe Lamina interior
Abschnitt (seitlich)siehe Lamina exterior
Aedoeagus Der Aedoeagus der Cetonidae besteht äußerlich betrachtet aus einem breiten, an der Basis und unten offenen schwächer chitiniserten Basalteil (Pars basalis), einem festen chitinisierten unpaarigen mit dem Pars basalis fest verwachsenen mittleren Teil (Pars basalis secunda) und den sich an diesen anschließenden paarigen Parameren. Der Pars basalis secunda ist bei den Parameren recht lang und sehr kräftig ausgebildet, bei langen und schlanken Parameren hingegen meist kurz. Die Parameren sind von Form, meist symmetrisch und an jeder Paramere lässt sich in Dorsalansicht meist ein fester chitinisierter innerer Abschnitt (Lamina interior) von einem meist schwächer chitinisierten nur teilweise sichtbaren oder geschwundenen seitlichen Abschnitt (Lamina exerior) unterscheiden. An den Parameren ist der Endabschnitt (Apex) vielfach mehr oder minder gut abgesetzt. Die dorsalen Innenränder der Parameren sind im basalen Teil oder nur an der Basis verwachsen, doch hier als tiefe Längsfurche angemerkt, im übrigen Teil frei und vielfach mehr oder minder auseinander gerückt, wodurch eine zuweilen sehr große Dorsalplatte entsteht
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 Basalteil - Pars basalis
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 Basalteil Mitte - Pars basalis secunda
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 Verbindungsmembrane
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 Abschnitt (innen) - Lamina interior
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 Dorsalplatte
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 Abschnitt (außen) - Lamina exterior
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 Endabschnitt der Parameren - Apex
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AfrotropicalÄthiopis, Afrikan- oder Äthiopische Region. Zoogeographische Region (Afrikanischer Kontinent, Madagaskar, Seychellen und Maskarenen) Ethiopian Region.
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 Afrotropical - Afrotropische Region
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Aftersiehe Anus
Afterendesiehe Pygidium
AlaeAlae oder der Hinterflügel. Die Flügel sind auf dem Hinterrücken (Metanotum) enthalten und werden von den Flügeldecken geschützt. Sie sind häutig und dienen dem Käfer als eigentliche Flugorgane. Sie sind sehr viel länger als die Flügeldecken und liegen im Ruhezustand zusammengefaltet unter diesen.
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 Costa - Flügelrandader
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 Subcosta - Flügelrandnebenader
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 Radius - Radialader
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 Sectori radii - Radiussektor
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 Radii sectoris radix - Radiussektorenwurzel
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 Media - Mittelader
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 erster und zweiter Mitteladerzweig
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 Cubitus - zweite, dritte und vierte Abzweigung der nicht sichtbaren Ellenbogenader
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 Analader
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 Axilares
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 Anales - Analadern - eine Fläche bildend - Vannus
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AnalsternitDer Analsternit befindet sich am letzten Hinterleibssegment.
Ansatzstelle siehe Insertio
Anteapikalbeulesiehe Callus anteapicalis
AnteapikalmakelDie Anteapikalbinde oder Anteapikalmakel wird durch einen Quermakel oder kurze Binde vor der Spitze gebildet. Diese Zeichnungselemente können vielfach mehr oder minder sprenkelig aufgelößt sein, teilweise schwinden, oder es können weitere Zeichnungen dazukommen.
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 Anteapikalbinde oder Anteapikalmakel
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AntennaeDie Fühlerfahne besteht immer aus drei Lamellen, welche von den drei letzten Fühlergliedern gebildet wird und kann in manchen Fällen bei den
stark verlängert sein. Die Fühler oder Fühlerhörner sind neben oder vor den Augen in zwei vertieften Gruben eingelenkt. Ihre Form und Länge ist außerordentlich vielgestaltig und sie haben nicht selten wichtige Erkennungsmerkmale, mit deren Hilfe man Käferarten sicher bestimmen kann. Sie sind aus 4 - 12 Gliedern zusammengesetzt. Mann kann Sie in gleichmäßige und ungleichmäßige einteilen. Sie sind Träger wichtiger Sinneszellen, so der Geruchsinneszelle, Temperatursinneszelle, Tastsinneszelle und der Schallsinneszelle.
AnusDer Anus ist die Austrittsöffnung des Darmes. Durch den After verlässt der Kot den Darm.
ApexOder auch apikal ist die Bezeichnung der äusseren Spitze, Kuppe z.B. an den Flügeldecken, Schild oder Parameren des Genitalapparates.
siehe Aedoeagus
ApikalSiehe Apex
ApikalbindeApikalrandmakelApikalzahnSiehe Endsporen
Augenkantesiehe Canthus
Australasien Australis oder Australische Region. Zoogeographische Region (Australien, Neuguinea, Neuseeland und Polynesien) Australian Region.
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 Australasien oder Australische Region
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