ElytrenAls Deckflügel (Elytren) bezeichnet man die stark sklerotisierten, aderlosen Vorderflügel von Käfern (Coleoptera), Grillen und anderen Insekten. Sie bedecken in Ruhestellung das Abdomen und schützen so den Hinterleib, wie auch die empfindlichen Hinterflügel vor mechanischen Einflüssen. Zum Flug sind die Deckflügel nutzlos und werden bei den meisten Arten weit nach oben abgespreizt. Liegen die Elytren nicht nahtlos aneinander, so bezeichnet man sie als gespreizt. Sie sind durch Chitineinlagerungen verhärtetet.
Es gibt unterschiedliche Ausbildungen der Deckflügel: behaart, beborstet, bedornt (Histeridae), glatt, skulpturiert.
Nicht immer bedecken sie das gesamte Abdomen nahtlos. Bei den Kurzflüglern (Staphylinidae) und den Aaskäfern (Meloidae) sind sie stark verkürzt und geben fast das gesamte Abdomen frei. Bei Weichkäfern (Cantharidae) und Werftkäfern (Lymexylonidae) lassen sie nur die Abdomenspitze frei. Bei anderen Käfergruppen können die beiden Elytren zentral verwachsen sein, so wie bei einigen Laufkäfern (Carabidae).
Echte Elytren gibt es nur bei Käfern. Bei anderen Insekten mit ebenfalls ganz oder teilweise verhärteten Flügeldecken wie etwa bei den Wanzen (Heteroptera), spricht man von Hemielytren.
Die Flügeldecken sind höchstens sanft gewölbt oder auf der Scheibe mehr oder minder depress, an der Basis oft viel breiter als die Halsschildbasis, ziemlich gleich breit oder nach hinten deutlich verengt am Seitenrand hinter der stets kräftigen Schulterbeule (Callus humeralis) in der Regel mit einer mehr oder minder ausgebildeten Ausbuchtung (Subhumeralausschnitt) . Der hintere Teil der Naht der Flügelgeldecken ist mehr oder minder wulstig verdickt, leistenartig oder gemeinsam dachartig erhaben; die Nahtspitzen können abgerundet, eckig oder mehr oder minder bis lang und scharf dornenförmig ausgezogen sein. Neben der Naht der Flügelgeldecken verläuft in der Regel wenigstens im hinteren Teil eine geschnittenen Linie oder Punktreihe (Nahtlinie), welche sich neben dem Schildchen bis gegen die Basis der Flügeldecken fortsetzen kann. Diese Linie begrenzt neben der Naht den Nahtintervall meist eine flache und breite Längsimpression (Diskalimpression), welche nach vorn meist annähernd bis zur Mitte (oder aber auch bis hinter die Schildchenspitze reicht. Meist besteht auch eine längliche Impression innerhalb der Schulterbeule (Interhumeralimpression), welche nach hinten in eine schräge Falte verlängert sein kann. Die Fläche um das Schildchen (Skutellarfläche) kann leicht erhaben oder aber eingedrückt sein und ist meist feiner skulpuliert. Auf jeder Flügeldecke bestehen in der Anlage zwei doch meist nur ganz leicht aufgewölbte oder nur als glatte Intervalle angedeutete Diskalrippen.
Die außere Diskalrippe, welche vorn von der Intrahumeralimpression gegabelt sein kann , verläuft von der Anteapikalbeule bis zur Schulterbeule und ist in der Mitte der Flügeldeckenfläche oder mehr seitlich gelegen. Die inner Diskalrippe entspringt ebenfalls aus der Anteapikalbeule und durchläuft die Diskalimpression, vorn schwindet sie meist. In anderen Fällen ist sie aber auf dem vorderen Teil der Flügeldecken deutlicher ausgebildet und umfasst als breiter und stumpfer Längswulst oder Aufwölbung seitlich die Skutellarfläche.
Die Flügeldecken werden beim Flug nicht ausgebreitet sondern nur seitlich leicht ausgespreizt sie dienen dem Schutz der Hinterflügel.
Endabschnittsiehe Apex
EndsporenDie Endsporen bilden die Übergangsstelle von den Metatarsen zur Metatibia und sind Bestandteil der Metatibia. Es gibt 3 Zähne welche von innen nach außen gezählt werden. Den 1. Zahn bezeichnet man auch als Apikalzahn.
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 1.Zahn (Apikalzahn)
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 2.Zahn
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 3.Zahn
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