Beetle Käfer

 

 


Maculae

Fleck oder Punkt, heißen im Allgemeinen die jenigen Flecke von unbestimmter Form, welche sich durch ihre Färbung von dem Grund scharf abheben.


Mandibel

Die Oberkiefer oder Fresszangen liegen unter der Oberlippe zu beiden Seiten der Mundöffnung. Sie sind bewegliche, hornartige, gekrümmte Haken, welche auf der innen Seite oft gezahnt, gewimpert oder mit einer zarten haut bedeckt sind.

Die Mandibeln sind die typischen Mundwerkzeuge der zu den Gliederfüßern gehörenden Mandibulata. Zu diesen werden nach dem "Mandibulata-Konzept" die Krebstiere und die Tracheentiere (Insekten) (incl. Myriapoda und Insekten) zusammengefasst, allerdings ist umstritten, ob die Krebstiere und Tracheentiere die Mandibeln nicht unabhängig voneinander erworben haben.

Die Mandibeln stellen eine Umgestaltung des 3. Beinpaares im Kopfbereich der Tiere dar und entsprechen damit den Pedipalpen der Spinnentiere. Die Mandibel besteht im Wesentlichen aus einer kräftigen Kaulade.

Die Mandibeln dienen zum Zerbeißen und Zerkauen pflanzlicher und tierischer Nahrung oder als Greifwerkzeug beim Transport bzw. Manipulieren von Objekten. Räuberische Arten benutzen ihre Mandibeln zum Beutefang.

Bei vielen Insekten und Krebsen sind die Mandibeln umgestaltet in verschiedene andere Mundwerkzeugstypen wie die Saugrüssel der Wanzen oder der Schmetterlinge (Hier ist die Mandibel beinah vollständig rückentwickelt).

+ öffnen

Mandibel

Marginalbinde

Die Marinalbinde befindet sich am Seitenrand des Halsschildes und ist oft durchgehend, durchbrochen oder auf Flecken reduziert.

+ öffnen

Marginalbinde
+ öffnen

Marginalbinde

Margo lateralis

siehe Seitenrand


Margo suturalis

siehe Nahtrand


Maxillarpalben

Die Mundteile welchen frühereine große systematische Bedeutung gegeben wurde, besitzen bei den meisten Cetoninae nur schwach ausgebildete viergliedrige Maxillarpalben.

Sie haben Tastfunktionen.

+ öffnen

Maxillarpalben

Maxille

Die Unterkiefer sind ebenfalls beweglich, bestehen aus 3 oder 4 Teilen und sind unter sich und dem Kopf durch ein weiches Band verbunden.

Das am Kopf befindliche querliegende Stück heißt Angel, dass an diesem rechtwinklig sitzenden Stiel, dass innere, oft in zwei Teile gespaltene Lappen.

+ öffnen

Maxille

Mentum

oder auch das Kinn. Verbindungselement zwischen Caput und Prosternum. Kleine Hornplatte auf der Unterseite des Käfers. 

 

+ öffnen

Mentum - Kinn

Mesocoxa

Die Mesocoxa oder auch Mittelbrustgelenkpfanne dient der Aufahme der Mittelhüfte und der Mittelbeine. Sie werden auch Coxalhölen der Mittelbeine genannt. Die Beine sind in der Gelenkpfanne mit der Hüfte eingelenkt. Sie befindet sich im Mittelbrustbereich und nehmen die zweiten Beinpaare auf. Die Mittelhüfte schräg - quer gelagert.

 

+ öffnen

Mesocoxa oder Coxialhölen der Mittelbeine

Mesoepimeren

Seitlich zwischen Halsschild und den Flügeldecken sind die Schulterblätter (Mesoepimeren) von oben immer frei sichtbar. Auf der Unterseite befindet sich der Rest der Hornplatte.

+ öffnen

Mesoepimeren (oben)
+ öffnen

Mesoepimeren (unten)

Mesoepisternen

Die Seitenteile der Mittelbrust sind kleine, durch eine Naht getrennte Hornplatten die Mesoepisternen.

+ öffnen

Mesoepisternen

Mesofemora

Die Schenkel zeigen in der Regel keine Eigentümlichkeiten. An dem Mittelbeinschenkelanhang ist der Mittelbeinschenkel (Mesofemora) befestigt.

+ öffnen

Mesofemora - Mittelbeinschenkel

Mesonotum

Mesonotum oder der Mittelrücken trägt an den Seiten, die hornartigen Vorderflügel oder Flügeldecken (Elytren). An diesem nennt man die Wurzel (Basis) diejenige Stelle, an welcher sie an dem Bruststück befestigt sind. Den der Wurzel gegenüberliegende Teil Spitze (Apex). Den äußeren Längsrand Seitenrand (Margo lateralis), den inneren, mit den beiden Decken zusammenstoßen Nahtrand (Margo suteralis) oder die beiden Ränder zusammengenommen Naht (Sutura). Die Mittefläche heißt Scheibe (discus). An der Stelle, wo beide Flügel mit der Wurzel zusammenstoßen, befindet sich eine hornige Platte, das Schildchen (Scutellum).


Mesosternalprocessus

Auf der Unterseite des Körpers ist sehr charakteristisch der sogenannte Mesosternalprocessus welcher von Metasternum (Vorderbrust) und Mesosternum (Hinterbrust) gebildet wird, zwischen den Mittelhüften liegt und diese trennt. Bei geringster Aubildung bildet er nur einen schmalen schrägen abfallenden Längswulst, bei kräftiger Entwicklung ist er prall oder etwas lanzettförmig, breit und sehr kräftig, sehr stark nach vorne gezogen und erreicht mit der Spitze die Vorderfläche der Vorderhüften. Sehr häufig ist der Mesosternalprocessus plättchenförmig, mehr oder minder stark quer und an der Basis eingeschnürt, zuweilen kugelförmig, knopfförmig etc. An der Basis ist der Mesosternalprocessus von einer feinen doppelbuchtigen queren Nahtlinie begrenz.

+ öffnen

Mesosternalprocessus
+ öffnen

Mesosternalprocessus Eucetonia (links) Cetonia (rechts)

Mesosternum

Mesosternum oder Mittelbrust. Ihre Seitenstücke sind kleine, durch eine Naht getrennte Hornplatten, die Epistermen (Episternae), an die nach hinten ein schmaler oder dreieckiger Ansatz, die Epimeren (Epimerae) grenzt. Beiderseits am Hinterrand ist die Mittelbrust zur Aufnahme der Gelenkpfannen der Mittelbeine ausgerandet.

+ öffnen

Metosternum (Mittelbrust)
+ öffnen

Mesoepisternen (Mittel Episternen)
+ öffnen

Mesoepimeren (Mittel Epimeren)
+ öffnen

Mesocoxa (Coxalhölen der Hinterbeine)

Mesotarsen

In die Spitze ist der Fuß oder die Mittelbeinfuß (Mesotarsen) eingelenkt. Sie besteht aus fünf beweglich geformten Gliedern , deren letztes Klauenglied heißt und ein oder zwei gekrümmte Haken oder Klauen trägt.  Das Ende mit je zwei gleichen, einfachen und beweglichen Klauen (Unguis).

+ öffnen

Mesotarsen - Mittelbeinfuß

Mesothorax

Der Mesothorax ist der zweite und damit mittlere Abschnitt des Brustbereiches (Thorax) der Insekten. Ihm folgt der Metathorax, vor ihm liegt der Prothorax. Alle Thoraxsegmente der Insekten tragen jeweils ein Beinpaar, der Mesothorax trägt außerdem das erste Flügelpaar der geflügelten Insekten.

+ öffnen

Mesotibia

Die Mittelbeinschiene, welche an ihrer Spitze meistens ein oder mehrere Dornen trägt. Die Mittelbeinschiene außen in oder etwas unter der Mitte meist mit einer mehr oder minder deutlichen Schrägfalte, welche auch in einem Zahn oder sogar (namentlich auf den Mittelschiene) scharfen und langen Dornen verwandelt sein kann.

+ öffnen

Mesotibia - Mittelbeinschiene

Metacoxa

Die Metacoxa oder auch Hinterbrustgelenkpfanne dient der Aufnahme der Hinterhüfte und der Hinterbeine. Sie werden auch Coxalhölen der Hinterbeine genannt. Die Beine sind in der Gelenkpfanne mit der Hüfte eingelenkt. Sie befindet sich im Hinterbrustbereich und nehmen die dritten Beinpaare auf. Die Hinterhüfte berühren sich oder sind etwas, zuweilen aber sehr deutlich auseinandergedrückt, ihre seitlichen Hinterecken meist eckig oder sogar zahnförmig oder hakenförmig nach hinten vortretend.

 

+ öffnen

Metacoxa - Coxalhölen der Hinterbeine

Metaepimeren

Die Metaepimeren sind kleine dreieckige Hornplatten welche sich unter den Metaepisteren auf dem Hinterrücken befinden. Die Untere Seite stößt an die Coxalhölen der Hinterbeine und dem 1.versteckten Sternit .   

+ öffnen

Metaepimeren

Metaepisternen

Die Seitenteile der Hinterbrust sind kleine, durch eine Naht getrennte Hornplatten die Metaepisternen.

+ öffnen

Metaepisternen

Metafemora

Die Schenkel zeigen in der Regel keine Eigentümlichkeiten. An dem Hinterbeinschenkelanhang ist der Hinterschenkel (Metafemora) befestigt.

+ öffnen

Metafemora -Hinterbeinschenkel

Metanotum

Metanotum oder der Hinterrücken enthält die Hinterflügel, welche häutig sind und dem Käfer als eigentliche Flugorgane dienen.


Metasternalplatte

Der mittlere Teil des Metasternums welcher als Metasternalplatte bezeichnet wird, ist meist mehr oder minder glatt, zuweilen recht breit und besitzt längs der Mitte eine wenigsten fein eingeritzte, zuweilen aber furchenartig eingedrückte Längslinien. 

+ öffnen

Metasternalplatten
+ öffnen

Mittelinie der Metasternalplatte

Metasternum

Metasternum oder die Hinterbrust  ist am Vorderrand beiderseits zur Aufnahme der Gelenkpfannen der Mittelbeine ausgerandet. Diese sind daher je zur Hälfte in die Mittelbrust und in die Hinterbrust eingelenkt. Außerdem enthält sie die Hinterbrust beideseits eine Gelenkpfanne für die Hinterbeine. Sie hat wie die Mittelbrust Episternen und Epimeren. Der mittlere Teil des Metasternums welcher als Metasteralplatte bezeichnet wird, ist meist mehr oder minder glatt, zuweilen recht breit und besitze längs der Mitte eine wenigstens fein eingeritzte, zuweilen furchenartige eingedrückte Längslinien.

 

+ öffnen

Metasternum - Hinterbrust
+ öffnen

Metaepimeren
+ öffnen

Metaepisternen

Metatarsen

In die Spitze ist der Fuß; oder die Hinterbeinfuß (Metatarsen) eingelenkt. Sie besteht aus fünf beweglich geformten Gliedern , deren letztes Klauenglied heißt und ein oder zwei gekrümmte Haken oder Klauen trägt.

Die Hinterbeinschiene außen in oder etwas unter der Mitte meist mit einer mehr oder minder deutlichen Schrägfalte, welche auch in einem Zahn oder sogar (namentlich auf der Mittelschiene) scharfen und langen Dornen verwandelt sein kann. Hinterbein mit je zwei gleichen, einfachen und beweglichen Klauen (Unguis)

+ öffnen

Metatarsen - Hinterbeinfuß

Metathorax

Der Metathorax ist der dritte und damit letzte Abschnitt des Brustbereiches (Thorax) der Insekten. Vor ihm kommen der Pro- und der Mesothorax. Alle Thoraxsegmente der Insekten tragen jeweils ein Beinpaar, der Prothorax trägt zudem das zweite Flügelpaar der Geflügelten Insekten 

+ öffnen

Metathorax unten
+ öffnen

Metathorax seitlich

Metatibia

Hinterbeinschiene (Metatibia), welche an ihrer Spitze meistens ein oder mehrere Dornen trägt. Die Hinterbeinschiene außen in oder etwas unter der Mitte meist mit einer mehr oder minder deutlichen Schrägleiste, welche auch in einem Zahn oder sogar (namentlich auf den Mittelschiene) scharfen und langen Dornen verwandelt sein kann. Hinterbein mit je zwei gleichen, einfachen und beweglichen Klauen (Unguis)

+ öffnen

Metatibia - Hinterbeinschiene

Mittelbein

siehe Pedes media


Mittelhüfte

siehe Mesocoxa


Mittellinie

siehe Pronotum


Mittelrücken

siehe Mesonotum


Mondfleck

siehe Lunula


Mundteile

siehe Labialpalben und Maxillarpalben


Mundwerkzeuge

Siehe Mandibel

 

 

 

 
(c) 2006 Maik Petzold All Rights Reserved
Besucher seit 05.2006
Tech. internetso